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Das Phänomen der Immigration hat inzwischen europaweit einen äußerst wichtigen Stellenwert eingenommen. Immigration und Integration stehen in vielen Ländern regelmäßig in den Schlagzeilen, sei es im positiven wie im negativen Sinne. Immigration wird oft mit anderen großen politischen Themen der Gegenwart (Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Terrorismus) in Verbindung gebracht, und ist eng mit dem ökonomischen Druck der liberalisierten Weltwirtschaft sowie dem Problem einer alternden Gesellschaft und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Wirtschaft und die Wohlfahrtssysteme der europäischen Staaten verbunden. Dabei setzt sich bei der politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Elite immer mehr die Überzeugung durch, „dass die Zukunft Europas zu einem wichtigen Teil davon abhängen wird, wie sie Nicht-Europäer in die europäische Kultur, Gewohnheiten und Institutionen einfügen und integrieren werden“ (Parsons/Smeeding 2006).