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ZusammenfassungWir benutzen zu diesem Versuche einen möglichst wenig pigmentierten, erwachsenen, kräftigen Frosch, am besten eine Rana temporaria oder esculenta. Wir machen ihn durch Einspritzung einer 25proz. Urethanlösung (je 1 cm3 auf 50 g Frosch) mittels einer Pravaz spritze (vgl. Abb. 24) in den Rückenlymphsack bewegungslos. Man wartet ab, bis die Narkose vollständig ist (Aufhören der Lungenatmung)2). Jetzt bringt man den Frosch mit dem Bauch nach unten auf eine Glasplatte. Auf ihr ist ein Korkring festgekittet. Ueber dessen Oeffnung spannen wir die Schwimmhaut des Fußes einer hinteren Extremität aus und befestigen diesen mit schräg durch Zehen in die Korkleiste eingesteckten kurzen Stecknadeln. Die Schwimmhaut darf nicht zu stark gespannt werden, weil sonst der Kreislauf beeinträchtigt wird. Jetzt feuchten wir die Schwimmhaut mit gewöhnlichem Wasser an, legen ein Deckglas auf und bringen die Glasplatte mit dem Frosch unter das Mikroskop (Abb. 25, der Korkring, auf dem der Fuß befestigt wird, ist fortgelassen). Wir können nun den Kreislauf direkt verfolgen.