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Zusammenfassung Hintergrund Während die Digitalisierung in der Notfallversorgung (z. B. Telenotfallmedizin betreffend) vorangetrieben wird, bleibt der Bevölkerungsschutz (BevS) weitgehend analog. Eine digitale Transformation, einschließlich einer auf den BevS zugeschnittenen Telematikinfrastruktur, könnte die Effizienz steigern, Einsatzkräfte (EK) entlasten und die Resilienz in Krisensituationen verbessern.x Ziel der Arbeit (Fragestellung) Untersucht werden die technologische Affinität von EK Medizinischer Task Forces (MTF) und ihre Informationsverarbeitung am Behandlungsplatz (BHP). Es soll ein tieferes Verständnis hinsichtlich ihrer Einstellung zur Technologie entwickelt werden. Wie technologisch affin sind die EK? Verwenden sie bereits Informationssysteme? Wie sicher fühlen sie sich im Umgang damit, und welche Potenziale bieten digitale Technologien zur Optimierung? Material und Methoden Die prospektive Untersuchung erfolgte als quantitative Befragung von EK und umfasst die Nutzung digitaler Systeme, den Informationsfluss und mögliche technologische Anpassungen. Zur Erfassung der technologischen Affinität und Akzeptanz wurden die Instrumente TAEG (Technikaffinitätserfassungsinstrument) und TAM (Technology-Acceptance-Modell) verwendet. Ergebnisse Die Untersuchung zeigt eine ausgeprägte technologische Affinität der EK, insbesondere in den Bereichen Kompetenz und Begeisterung. In der Informationsverarbeitung werden unterschiedliche analoge, digitale und hybride Methoden genutzt. Häufige Herausforderungen bestehen in der Verfügbarkeit und Vollständigkeit einsatzrelevanter Informationen, insbesondere in der frühen Einsatzphase. Diskussion Die Ergebnisse zeigen eine positive Einstellung der Einsatzkräfte gegenüber digitaler Informationsverarbeitung. Technologische Affinität und wahrgenommene Nützlichkeit sind hoch, jedoch bestehen infrastrukturelle und datenschutzrechtliche Herausforderungen. Strategische Planung und Schulung bleiben zentrale Elemente der Weiterentwicklung.