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Die Region Kassel als starken Wirtschaftsstandort zu sichern, stellt in Zeiten klimatischer Veränderungen und begrenzter Ressourcen (Boden etc.) eine besondere Herausforderung dar, die zukunftsorientierte Planung erfordert. Gefragt sind interkommunale Strategien und eine Flächensteuerung auf regionaler Ebene, um den Bedarf an Gewerbeflächen unter Berücksichtigung energetischer und klimatischer Gesichtspunkte zu decken und Flächenkonkurrenzen zu begegnen.Regional denken, interkommunal handeln – nach diesem Leitgedanken haben als Kooperationspartner das Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel und der Planungsverband Zweckverband Raum Kassel (ZRK) im Modellvorhaben der Raumordnung (MORO Fläche) von 12/2022 bis 08/2025 Ansätze einer flächenschonenden und interkommunalen Gewerbeflächenentwicklung erarbeitet.Unter Einbezug regionaler Akteure der gewerblichen Entwicklung (u. a. Kommunen, Wirtschaftsförderung, Regionalplanung, Akteure der Regionalentwicklung, Land-wirtschaft, Universität) haben die Kooperationspartner Leitsätze und Handlungsempfehlungen entwickelt. Diese umfassen u. a. Rahmenbedingungen für inter-kommunale Kooperationen (z. B. Anreize, Erarbeitung eines interkommunalen Kompensationsflächenkatasters) oder auch neue Standards für temporäre und multifunktionale Nutzungen von Gewerbeflächen (u. a. Stapelung von Gebäuden). Sie werden von allen beteiligten Akteuren als gemeinsame Position nach außen getragen und unterstreichen die Notwendigkeit einer flächensparenden Gewerbeflächenentwicklung in der Region. Hinweis zur Barrierefreiheit: Dieser Beitrag ist barrierefrei gestaltet und entspricht den Anforderungen der WCAG 2.2, Konformitätsstufe AA.