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Die Bodenversiegelung wird in Nordrhein-Westfalen bislang nicht unmittelbar gemessen, sondern auf Basis der Flächenstatistik durch die Umweltökonomische Gesamtrechnung der Länder (UGRdL) näherungsweise berechnet. Um eine detailliertere Grundlage für die Betrachtung der Bodenversiegelung in NRW zu erhalten, wurde das Kooperationsprojekt „Erfassung der landesweit versiegelten Fläche und Ermittlung des Indikators Bodenversiegelung“ (EBOVE) initiiert. Ziel des Projekts EBOVE war, ein automatisiertes Verfahren zur direkten und hochaufgelösten Messung der landesweiten Bodenversiegelung in einem zweijährlichen Rhythmus zu entwickeln. Die Erfassung versiegelter Flächen erfolgt mithilfe des UNetFormer Segmentierungsmodells, das zwei leistungsstarke Ansätze des Deep Learnings (Convolutional Neural Networks (CNNs) und Transformer-Architekturen) vereint. Das Ergebnis ist eine Bodenversiegelungs-Karte (50 cm Auflösung), die gemäß der Open Data-Verordnung[1] öffentlich verfügbar ist und per WMS-Dienst[2], OpenGeodata.NRW[3] und über den Klimaatlas NRW[4] abgerufen oder heruntergeladen werden kann. Die Bodenversiegelungs-Daten sollen vor allem für eine zweijährlich fortlaufende NRW-Versiegelungsstatistik genutzt werden. Sie bieten außerdem einen Datenschatz für weitere Anwendungen in den Bereichen der Klimaanpassung, des Hochwasserschutzes, der Entsiegelung oder der Abwasserwirtschaft. Hinweis zur Barrierefreiheit: Dieser Beitrag ist barrierefrei gestaltet und entspricht den Anforderungen der WCAG 2.2, Konformitätsstufe AA [1] https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=20121&ver=8&val=20121&sg=0&menu=0&vd_back=N [2] https://www.wms.nrw.de/wms/bodenversiegelung_luftbildbasiert [3] https://www.opengeodata.nrw.de/produkte/umwelt_klima/klima/boden/bodenversiegelung/ [4] https://www.klimaatlas.nrw.de/klima-nrw-pluskarte?&itnrw_layer=BO_VGLB