Search for a command to run...
Version 1.0 (2026-04-01) Summary The SQLite database organises the text-based information from the catalogue into a simply structured, relational database. The 948 catalogue numbers have been supplemented with coordinates and the resulting affiliation to the natural regions of the study area. Similarly, the artefact groups and characteristic groups of pottery 1–4 were recorded (s. Nahrendorf 2018, Tab. 10,12). The structure is explained and the content supplemented with an initial, simple analyses based on the available data to intodruce into a possible workflow. Vorbemerkung Der Text wird mit dem Programm RStudio (2026.1.0.392) in R-Markdown erstellt (introduction.Rmd) und ausschließlich als HTML zur Verfügung gestellt. Natürlich kann dieses Script auch in POSITRON oder QUARTO verwendet werden. Dieser Text und die Daten, die in drei Versionen und Dateiformaten vorliegen (s.u.), werden als Einheit verstanden. Der Text dient einerseits der Darstellung der zur Verfügung gestellten Daten, andererseits auch der Vermittlung von R mit SQLite als Datenquelle durch eine erste Auswertung. Der verwendete Code und die zugehörigen Kommentare stehen in sogenannten Code chunks (Codeblock), die als Teil des Textes a priori eingebunden aber zugleich ausgeblendet sind. Jeder Codeblock kann mit [Show] ein- und mit [Hide] ausgeblendet werden. Es werden möglichst wenige R-Pakete verwendet (pacman, DBI, ggoplot2, magrittr): 1 Einleitung Die Daten entstammen folgender Publikation: U. Nahrendorf, Westfalen in Endneolithikum und Früher Bronzezeit: Untersuchungen zur Besiedlungsgeschichte der Nordwestdeutschen Landschaft zwischen Niederrhein und Mittelweser. Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 309 (Bonn 2018). Es handelt sich um die von Ulrich Nahrendorf zur Dissertation an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Jahr 1989 eingereichte Arbeit. Schon während der Arbeit war Ulrich Nahrendorf schwer erkrankt und ist vor der Veröffentlichung bereits 1993 verstorben. Die Redaktion und Veröffentlichung erfolgte nach der Aufarbeitung des Manuskriptes im LWL-Archäologie für Westfalen. (s. Vorwort) Die Lektüre des Vorwortes ist für die Kenntnis der Entstehungsgeschichte und die angemessene Wertung dieser Arbeit wichtig. Eine kritische Bewertung zum Forschungsstand und der Auswertung erfolgte in einer Rezension durch: D. P. Mielke, Archäologische Informationen 42, 2019, 435–439. DOI ai.2019.0.69476. Die verwendeten Geodaten zu den Naturräumlichen Haupteinheiten (kurz: Naturraum, NR) stammen vom GEOportal.nrw und können sowohl über die Suche auf der Startseite (Bereich “Katalog”) als auch über OpenGeodata.NRW heruntergeladen oder als WMS genutzt werden. Die Daten wurden im Rahmen einer Übung im Bereich Archäoinformatik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im WS 2025/26 aufbereitet, in die vorliegende Datenbank überführt und erste Analysen durchgeführt, um den Mehrwert der nun vorliegenden Nachnutzbarkeit aufzuzeigen. Angewendet wurden Reguläre Ausdrücke im Texteditor Notepad++, der DB Browser for SQLite, QGIS und RStudio Desktop. 2 Die Daten und Tabellen Der Katalog ist sehr klar strukturiert, nur vereinzelt ergeben sich kleine Unzulänglichkeiten für die hier gewählte flache, einfache Struktur. Dies ist bei den Katalognummern (KatNr) mit mehreren Befunden der Fall, z.B. KatNr 64. Hier entscheidet, wie im textbasierten Katalog, die Abfolge der Nennung über die Zugehörigkeit der Fundobjekte zum jeweils zuvor genannten Befund unter dieser KatNr. Diese Abfolge ist aber durch die ID der Tabelle bei Bedarf zu erschließen. Der Katalog von Nahrendorf nennt keine Koordinaten und die Fundpunkte auf den Karten der Tafeln besitzen keine KatNr. Eine Verbindung der Sach- und Raumdaten ist also nicht möglich. Für diese Datenbank wurden deshalb 1. die von der LWL-Archäologie für Westfalen, Nils Wolpert, zur Verfügung gestellten Koordinaten und 2. die in Google Earth ermittelten und kontrollierten Positionen verwendet. Die Lokalisierung ist demnach nicht exakt, kann eventuell deutliche Abweichungen aufweisen und dient ausschließlich einer großmaßstäbigen Kartierung innerhalb des Untersuchungsgebietes. Die textbasierten Daten des Kataloges liegen primär als eine Datei mit SQL-Anweisungen vor nahrendorf2018.sql. Daraus generiert ist die SQLite-Datenbank nahrendorf2018.sqlite. Die SpatiaLite-Datei nahrendorf2018_geo.sqlite wurde zuerst mit QGIS erstellt und dann wurden im DB Browser for SQLite die Anweisungen aus der Datei nahrendorf2018.sql ausgeführt. Die DB Verwaltung von QGIS beherrscht leider nicht das Ausführen multipler Anweisungen durch BEGIN TRANSACTION; [...] COMMIT;. Nachfolgend wurden die Polygone für die oben genannten NR im Untersuchungsgebiet importiert. Diese SpatiaLite-Datei ist wegen der GIS-Implikationen über zehnmal größer. Für die Darstellung und die Analyse der Informationen in R (RStudio) wird eine Verbindung zur SQLite-Datenbank (DB) hergestellt. Nachfolgend kann auf diese Verbindung mit R- und SQL-Anweisungen in den entsprechenden gekennzeichneten Codeblöcken zugegriffen werden ({r …}, {sql …}). R und SQL sind leicht zu unterscheiden, die SQL-Anweisungen beginnen hier fast ausnahmslos mit SELECT. In SQL werden Großbuchstaben traditionell zur Syntaxhervorhebung genutzt, die Großschreibung ist hier aber nicht relevant, in R schon. Die Namen der Tabellen sind weitgehend selbsterklärend. Für die Struktur wird nachfolgend jeweils die CREATE TABLE-Anweisung ausgegeben und nachfolgend der Inhalt knapp dargestellt. Die 6 Tabellen nr table name 1 Fundorte 2 Gruppen 3 KatNrGruppen 4 Katalog 5 Koord 6 Kreise 2.1 Fundorte CREATE TABLE “Fundorte” (“KatNr” INT NOT NULL,“Name” TEXT,“KreisID” TEXT,PRIMARY KEY(“KatNr”),CONSTRAINT “ref_FundortKreisID” FOREIGN KEY(“KreisID”) REFERENCES “Kreise”(“KreisID”)) Die Tabelle Fundorte beinhaltet jede KatNr als eindeutigen Eintrag, dazu den ggf. redundanten Fundortnamen, dies ist z.B. bei Ahaus-Alstätte der Fall, und das Kreiskürzel als externe Referenz zur Tabelle Kreise. Die Tabelle enthält 948 Einträge. Die Anzahl der Fundorte je Kreis ist sehr unterschiedlich und nur bedingt von der Fläche des Kreises abhängig: BI: 19, BO: 6, BOR: 79, BOT: 9, COE: 42, DO: 12, EN: 11, GE: 5, GT: 20, HA: 32, HAM: 13, HER: 7, HF: 17, HSK: 17, HX: 73, LIP: 56, MI: 109, MK: 33, MS: 20, OE: 3, PB: 47, RE: 87, SI: 4, SO: 61, ST: 76, UN: 42, WAF: 48